Ladenschluss ist Arbeitnehmerschutz

 

Frauke Heiligenstadt bringt SPD Antrag zum Ladenschluss im Landtag ein

Am Donnerstag dieser Woche hat die Northeimer Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt den Antrag der SPD Landtagsfraktion auf Erhalt der Ladenschlusszeiten im Landtagsplenum eingebracht.
Die stv. Wirtschaftsausschussvorsitzende wies dabei auf vier wichtige Punkte hin:

„1. Die in den letzten Jahren erfolgte schrittweise Verlängerung der Ladenöffnungszeiten auf nunmehr 14 Stunden täglich von Montag bis Samstag hat sich bewährt.
Eine weitere Verlängerung ist weder notwendig, noch sinnvoll.

2. Eine völlige Freigabe der Ladenöffnungszeiten von Montag bis Samstag würde zu erheblichen sozialen Belastungen des Verkaufspersonals führen.
Insbesondere teilzeitbeschäftigte Mütter und Väter würden in ihrer Erziehungsrolle noch weiter beeinträchtigt als bei den bereits bestehenden großzügigen Öffnungszeiten.

3. Es ist nicht zu erwarten, dass die erneute Ausweitung der Ladenöffnungszeiten zu signifikanten Beschäftigungsimpulsen führen wird.

4. Von der Ausweitung der Ladenöffnungszeiten würden vorrangig große Handelsketten profitieren. Für kleinere, inhabergeführte Geschäfte hingegen würde der zusätzliche Kostendruck zu weiteren Wettbewerbsnachteilen führen.“

„Aus den genannten Gründen, sollten sich grundsätzlich die Ladenöffnungszeiten nicht verändern. Lediglich im Hinblick auf eine leichtere Handhabbarkeit der vier verkaufsoffenen Sonntage haben wir entsprechende Entbürokratisierungsvorschläge gemacht“, stellt Frauke Heiligenstadt die Vorschläge der SPD Fraktion vor.

„Zusätzliche Ladenöffnungszeiten sind nicht erforderlich und führen zu noch mehr Leerständen in den Innenstädten als im Moment“, so Frauke Heiligenstadt.