Inklusion auch in der frühkindlichen Bildung umsetzen

 

Zum Modellprojekt „zur gemeinsamen Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung in Krippen und kleinen Kindertagesstätten“, das am 31. Juli 2012 endet, erklärte die stellvertretende Vorsitzende und schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Frauke Heiligenstadt:

„Es ist unerträglich, dass es sechs Wochen vor Beendigung des Modellprojekts noch keine verbindliche Regelung für die zukünftige gemeinsame Betreuung der unterdreijährigen Kindern mit und ohne Behinderung gibt. Die Eltern, die Beschäftigten und die Träger dürfen nicht länger im Unklaren gelassen werden. Ich fordere Kultusminister Althusmann und Sozialministerin Özkan auf, endlich die erforderlichen Regelungen zur Ausgestaltung der inklusiven Krippen vorzulegen. Das Modellprojekt darf nicht zum Spielball zwischen dem Kultusministerium und dem Sozialministerium werden.

Durch die UN-Konvention ist es notwendig, umgehend Inklusion auch in der frühkindlichen Bildung umzusetzen. Wir haben kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Handlungsdefizit. Eltern und alle Akteure erwarten Verbindlichkeit, Planungssicherheit und Klarheit.“