SPD-MdLs Heiligenstadt und Schwarz unterstützen Vorschlag für eine Respekt-Rente

 
 

Die beiden Landtagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt und Uwe Schwarz aus dem Landkreis Northeim unterstützen den Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für eine Respekt-Rente und heben die Bedeutung für die von ihnen vertretene Region im Landkreis Northeim hervor: „Trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklungen in den vergangenen Jahren, gehört der Landkreis Northeim nicht gerade zu den Regionen, in denen Höchst-Löhne gezahlt werden.

 

Im Gegenteil, auch im Landkreis Northeim gibt es noch viele Menschen, die zum Niedrig-Lohn Tarif arbeiten müssen. Gerade hier bei uns im Landkreis Northeim werden überdurchschnittlich viele Menschen wertschätzen, dass ihre Lebensleistung nach 35 Jahren Arbeit anerkannt werden soll“, so die beiden Abgeordneten.

Das Konzept von Hubertus Heil sieht vor, dass Frauen und Männer nach 35 Jahren Arbeit in Niedriglohnberufen eine deutlich höhere Rente bekommen, als ihnen derzeit zusteht. Diese höhere Rente soll ohne eine weitere Prüfung der Bedürftigkeit aus Steuermitteln gezahlt werden.

„Es geht dabei um nicht weniger als die Anerkennung einer Lebensleistung“, meint Frauke Heiligenstadt und Uwe Schwarz ergänzt: „Es ist egal, ob man als Ingenieurin oder Manager, als Facharbeiterin oder als Pflegekraft, Frisör oder Paketbote arbeitet. In unserem derzeitigen Rentensystem fallen Menschen mit niedrigen Löhnen durch den Rost und sind im Alter womöglich auf Sozialleistungen angewiesen. Es ist nur gerecht, dass wir das verhindern.“ Daher werden Frauke Heiligenstadt und Uwe Schwarz nicht nur als Abgeordnete, sondern auch als sozial- und finanzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Mitglieder verschiedener Parteigremien sowohl auf Kreis- wie auch auf Landesebene ihr ganzes politisches Gewicht einsetzen, um die Grundrente durchzusetzen.

Mit Unverständnis verfolgen die beiden Landtagsabgeordneten die Kritik, die Respekt-Rente sei nicht finanzierbar. „Der CDU-Wunsch, auch Wohlhabende vom Solidaritätszuschlag zu befreien, kostet mindestens genauso viel wie die Respekt-Rente“, heißt es in der Pressemitteilung. Außerdem erwarten die beiden Mitglieder des Landtages von dem örtlichen CDU Bundestagsabgeordneten, dass er sich für die Menschen mit kleinen Löhnen in unserer Region als Mitglied einer regierungstragenden Fraktion ebenso einsetzt.