Kleine Anfrage der Südniedersächsischen SPD-Abgeordneten zur Brandkatastrophe in Hann. Münden

 

Auch die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt und Uwe Schwarz beteiligen sich an der Kleinen Anfrage und erklären sich solidarisch mit der Stadt Hann. Münden und ihren Einwohnern.

In den frühen Morgenstunden des 4. Mai 2008 war die Stadt Hann. Münden von zwei nahezu parallel auftretenden Großbränden in der historischen Altstadt betroffen. Gleich sieben Fachwerkhäuser sind bis auf die Grundmauern abgebrannt. Die betroffenen Menschen haben neben ihren Wohnhäusern auch all ihr Hab und Gut und somit ihre wirtschaftliche Existenz verloren.

„Bei den betroffenen Fachwerkhäusern handelt es sich um denkmalgeschützte Objekte. Entstandene große Baulücken haben das Bild der Innenstadt nachteilig verändert und die touristische Anziehungskraft existiert somit nicht mehr“, macht Uwe Schwarz deutlich. Vor diesem Hintergrund fragen die SPD-Abgeordneten die Landesregierung, was diese vor hat, um ähnliche Fachwerkstädte wie Northeim, Einbeck oder Bad Gandersheim mit einer engen Bebauung, besser zu schützen. Besonders die Einbecker können sich noch sehr gut an den Innenstadtbrand vor einigen Jahren erinnern, wobei auch hier noch nicht alle Schäden beseitigt wurden und auch in Einbeck immer noch eine Baulücke existiert.

„Diese einzigartigen Fachwerkstädte in Südniedersachsen müssen besonders gegen derartige Gefahren geschützt werden, da ein Wiederaufbau dieser denkmalgeschützten Gebäude mit riesigen Kosten verbunden ist“, so Frauke Heiligenstadt und Uwe Schwarz. Sie fordern daher die Landesregierung auf, unbürokratische und finanzielle Hilfe zu leisten. Auch bitten sie die Landesregierung zu prüfen, ob kurzfristig Mittel aus dem Städtebau-Förderungsprogramm oder aus den Programmen Stadtsanierung oder Stadtumbau-West für den Wiederaufbau zur Verfügung gestellt werden können.