Hallenbad Greene (Stadt Einbeck) erhält rund 2,28 Millionen Euro vom Bund für umfangreiche Sanierung
Das Hallenbad Greene erhält rund 2,28 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) des Bundes. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Mit dem SKS unterstützt der Bund die Kommunen bei der umfassenden Modernisierung ihrer sanierungsbedürftigen Sportstätten.
„Ich freue mich sehr, dass der Bund die Sanierung des Hallenbades Greene mit einer hohen Fördersumme unterstützt. Wir haben uns für diese Förderung stark gemacht, denn das Hallenbad ist ein unverzichtbarer Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge und deshalb von herausragender Bedeutung – für den schulischen Schwimmunterricht ebenso wie für den Vereinssport, die Gesundheitsförderung oder als Ort der Begegnung. Die Bedeutung des Hallenbades Greene geht auch noch über die schulische Nutzung hinaus und dient der gesamten Region als wichtiger Ort der sportlichen Betätigung“, erklärt Frauke Heiligenstadt, SPD-Bundestagsabgeordnete für Goslar – Northeim – Göttingen II (Osterode).
Bei dem geförderten Projekt handelt es sich um eine reine Sanierung des aus dem Jahr 1974 stammenden Gebäudekomplexes. Die Bausubstanz, einschließlich der Anforderungen an den Brandschutz und die sicherheitstechnischen Anlagen sowie die Anlagentechnik stammen, bis auf die Glasfassade (2009) der Schwimmhalle sowie die Sandfilteranlage (2021), aus dem Errichtungsjahr.
„Mit Maßnahmen zur Energieeinsparung, Barrierefreiheit und beim Brandschutz wird das Hallenbad nachhaltig, inklusiv und zukunftsfähig aufgestellt. Mein besonderer Dank gilt zudem den vielen Ehrenamtlichen des Fördervereins Hallenbad Greene e.V., die das Bad über Jahrzehnte mit großem Engagement am Leben gehalten haben. Ohne sie gäbe es das Hallenbad Greene heute vermutlich nicht mehr. Die Sanierung trägt nun dazu bei, das Hallenbad auch für künftige Generationen zu sichern“, so Frauke Heiligenstadt weiter.
Neben der ersten Maßnahmenplanung durch externe Planungsbüros ist die Erstellung einer Machbarkeitsstudie inklusive Brandschutzkonzept vorgesehen. Folgende Bauabschnitte sind geplant:
- Sanierung der Anlagentechnik einschließlich Dachsanierung mit Dämmung und Photovoltaik-Anlagen,
- Sanierung der Schwimmhalle und der angrenzenden sanitären Einrichtung einschließlich der Umsetzung der Barrierefreiheit im Innenbereich,
- barrierefreier Zugang zum Gebäude sowie die
- energetische Sanierung der Gebäudehülle.
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Weitere Informationen zum Förderprogramm: https://www.bmwsb.bund.de/DE/stadtentwicklung/foerderprogramme-stadtentwicklung/sanierung-kommunaler-sportstaetten/sanierung-kommunaler-sportstaetten_node.html