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25. Juni 2009: Niedersächsische Kinder dürfen nicht weiter benachteiligt werden

Zur heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2009“ erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Frauke Heiligenstadt:
„Die Niedersächsische Landesregierung geht mit einem denkbar schlechten Zeugnis in die Ferien. Ausgestellt von der Bertelsmann-Stiftung, die ihr schwarz auf weiß in Zeugnis schreibt: Niedersächsische Kinder unter 10 Jahren können sich nicht auf diese Landesregierung verlassen, wenn es um Bildungs- und Betreuungsangebote geht.“
Die Studie bescheinige der niedersächsischen Landesregierung, im Vergleich zu allen anderen Bundesländern am wenigsten in Betreuungsangebote zu investieren. Beim Stand des Ausbaus und Ausbaubedarfs für unter Dreijährige nach dem Kinderförderungsgesetz sowie in der Qualität der Kindertagesstätten belege Niedersachsen ebenfalls den letzten Platz, kritisiert Heiligenstadt. „Wer ein so schlechtes Zeugnis erhält, kann nicht guten Gewissens Ferien machen, sondern müsste nacharbeiten.“ Für die niedersächsische Kultusministerin, die noch im letzten Plenum behauptete, „im Plan“ zu sein, müsste das insbesondere gelten, aber auch für Ministerpräsident Wulff und seinen Finanzminister, die die Beitragsfreiheit der ersten beiden Kita-Jahre in weite Ferne verschoben haben, so Heiligenstadt. „Niedersächsische Kinder dürfen nicht weiter derart vernachlässigt werden. Sie verdienen die bestmöglichen Bildungs- und Betreuungsangebote.“

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