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Frauke Heiligenstadt 2019 Foto: Ole Spata

17. Dezember 2020: Gute Nachrichten kurz vor Weihnachten: Zwei neue Ganztagsschulen im Landkreis Northeim

Auch zum Schuljahr 2020/2021 hat das Land Niedersachsen die Ganztagsangebote weiter ausgeweitet. Durch die Genehmigung von 33 neuen Ganztagsschulen ist der Ausbaustand im Ganztagsbereich auf rund 72 Prozent angestiegen, wie das Niedersächsische Kultusministerium am heutigen Donnerstag, den 17. Dezember 2020 bekannt gegeben hat.
Dazu erklärt die örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt: „Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten halten wir am Kurs fest, den Ausbau hochwertiger Ganztagsangebote in Niedersachsen weiter voranzutreiben. Davon profitieren alle: Eltern können sich darauf verlassen, dass ihre Kinder in unseren Ganztagsschulen gut aufgehoben sind und gleichzeitig ein breites, ganzheitliches Lernangebot vorfinden, zudem verbessern wir mit dem weiteren Ausbau die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“
Von den 33 neu genehmigten Ganztagsschulen liegen zwei Schulen im Landkreis Northeim: Die Grundschule Hardegsen und die Erich-Kästner-Schule in Northeim dürfen sich durch die jetzt genehmigten Anträge auch nun offiziell bereits zu diesem Schuljahr 2020/2021 Ganztagsschulen nennen. „Das sind kurz vor Weihnachten gute Nachrichten für die beiden neuen Ganztagsschulen in unserem Landkreis“, freut sich Frauke Heiligenstadt.
Im laufenden Schuljahr sind rund 1.860 öffentlich allgemeinbildende Schulen Ganztagsschulen. Im vergangenen Schuljahr lag diese Quote bei rund 71 Prozent. Der größte Anteil derjenigen Schulen, die zum laufenden Schuljahr ein Ganztagsangebot eingerichtet haben, sind Grundschulen (27). Insbesondere im Primarbereich wird deutlich, dass eine steigende Nachfrage hinsichtlich guter Gesamtkonzepte von Bildung, Erziehung und Betreuung besteht. Außerdem haben eine Realschule, eine Oberschule, zwei Förderschulen und zwei Gymnasien die Genehmigung zur Errichtung einer Ganztagsschule erhalten. Von den 33 neuen Ganztagsschulen folgen nahezu alle dem Konzept einer offenen Ganztagsschule; zwei Schulen richten ein teilgebundenes Ganztagsangebot ein.
Infolge coronabedingter Auswirkungen wurde die Aufnahme des Ganztagsbetriebs flexibilisiert. Demnach konnten neu genehmigte Ganztagsschulen in Absprache mit dem Schulträger in eigener Verantwortung entscheiden, wie viel Vorlaufzeit sie zur Umsetzung eines modifizierten Ganztagsangebotes benötigen. Die Mehrzahl der Schulen (26) hat trotz coronabedingter Umstände innerhalb der ersten drei Monate des laufenden Schuljahres den Ganztagsbetrieb aufgenommen. Weitere fünf Schulen nehmen den Ganztagsbetrieb zum 2. Schulhalbjahr auf; zwei Schulen verschieben den Start auf das Schuljahr 2021/2022.
„Anhand vieler Rückmeldungen seitens niedersächsischer Schulen an die SPD-geführte Landesregierung zeigt sich: Die Schaffung dieser besonderen Flexibilität war der richtige Weg! Die Bedeutung von gezielter Lernförderung und vielfältigen außerunterrichtlichen Angeboten steigt kontinuierlich an, sodass auch in diesen turbulenten Zeiten daran festgehalten wird, Niedersachsen zum Ganztagsschulland auszubauen“, betont Frauke Heiligenstadt abschließend.

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